Zukunftsideen

Zukunftsideen

Zukunftsideen

Sie stellen den Kern des Masterplans dar.

Die gemeinsam zu entwickelnden Zukunftsideen enthalten eine Vielzahl an unterschiedlichen Projektvorschlägen, welche sowohl klassische bauliche und städtebauliche Maßnahmen als auch soziale, ökonomische, ökologische und sonstige Projekte abdecken können. Aus heutiger Sicht bieten sie damit eine ideale Basis für die zukünftige Entwicklung der Gemeinde, welche konkret auf die jeweiligen Bedürfnisse zugeschnitten sind.

Grundsätzlich soll mit der Ausarbeitung des Masterplan ein städtebaulicher Entwicklungsprozess angestoßen werden, der insbesondere dann erfolgreich ist, wenn er von den maßgeblichen Akteuren, d. h. von Politik und Verwaltung, Bürger*innen, Einzelhändlern, sozialen Trägern und sonstigen Institutionen vor Ort mitgetragen und akzeptiert wird. Es soll eine Art Aufbruchsstimmung innerhalb des Beteiligungsprozesses unter allen beteiligten entstehen, welche sich im Idealfall bis in die Umsetzungsphase fortsetzt.

Bürger-Werkstätten

Gute Ideen brauchen Zeit. Deshalb bestehen neben der Auftaktveranstaltung weitere Möglichkeiten für Bürger*innen ihre Ideen, Wünsche und Anregungen zu äußern. Ob Auftakt, Online-Dialog oder Zukunftsworkshops – Ihr persönliches Engagement ist jederzeit erwünscht und möglich!

Im Juni fanden vier Bürgerwerkstätten statt. Auf der Seite Beteiligung finden Sie das Protokoll. Fallen Ihnen dazu noch mehr Dinge ein? Schreiben Sie uns: kontakt@masterplan-heuchelheim.de.

Zu diesen Themen wurde intensiv online diskutiert:
Dienstag, 22.6.21: Klima, Umwelt und Energie
Mittwoch, 23.6.21: Wohnen, Leben, Freizeit
Montag, 28.6.21: Arbeit, Wirtschaft
Mittwoch, 30.6.21: Mobilität

Ihre Ideen werden gerade vom Büro PlanES zusammengeführt, geprüft und konkretsiert.

Ausgewählte Projektvorschläge, wie das Leitbild des „Masterplans Heuchelheim 2040“ umgesetzt werden soll, werden auf der Webseite anschließend vorgestellt, sodass eine gemeinsame Priorisierung der Projekte erfolgen kann.

Von der Idee zum Projekt

Abschließend wird für jedes Projekt ein Grobkostenplan inklusive Verantwortlichkeiten, Finanzierungsmöglichkeiten, notwendige Beteiligungen und Umsetzungszeiträume in tabellarischer Form dargestellt.

Leben 2040 in Heuchelheim
Zukunftsideen - Masterplan Heuchelheim 2040

|*zum Vergrößern bitte anklicken

Ideen aus der Auftaktveranstaltung: Grünes Dorf

In der Auftaktveranstaltung hatten die Teilnehmenden über ein Online-Umfrage-Tool Gelegenheit, ihre Ideen zur Zukunft Heuchelheims zu notieren. In der Mitte steht “Grünes Dorf”, dieser Aspekt wurde am häufigsten genannt. Die Teilnehmenden haben sich ein klimaneutrales und familienfreundliches Dorf gewünscht, in dem es sich gut leben lässt: Mit Vereinsleben, Schwimmbad, Feuerwehr, Kirmes, Bürgerbus und autofrei oder mit weniger Verkehr. Was sind die nächsten Schritte?

Welche Ideen wurden bisher entwickelt?

In vier Bürgerwerkstätten zu den Themen Klima, Umwelt und Energie, Wohnen, Leben, Freizeit, Arbeit, Wirtschaft und Mobilität haben Sie viele Ideen entwickelt. Das ausführliche Protokoll finden Sie auf der Seite Beteiligung ganz unten.

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12 Kommentare

  • wwunderle sagt:

    Idee 1: Ein umfassendes soziales Angebot, z.B. ein städtisches Mehrgenerationenhaus, als Begegnungsort und für soziale Angebote, z.B. für Spielgruppen für Babys und Kleinkinder über Näh-, Koch- und Deutschkurse bis zu Gedächtnistraining für Senioren und Selbstverteidigung für Frauen. Die Stadt Eltville ist hier beispielhaft: Eltville.de: Mehrgenerationenhaus
    Idee 2: Mehr Stadtgrün und Wasser zur Abkühlung. Auch hier ist Eltville beispielhaft. Die Stadt ist “Nachhaltigste Kleinstadt 2020”.
    Viele der Beispiele wären auch für die Gemeinde Heuchelheim-Kinzenbach pratikabel.
    Entscheident ist; die BürgerInnen wollen es und bringen sich persönlich ein!
    An Ideen und Handlungsmöglichkeiten ist sicher kein Mangel vorhanden. An Ideen und Handlungsmöglichkeiten ist sicher kein Mangel vorhanden.
    W. Wunderle
    (Text gekürzt von Moderation)

  • Rita Kotschenreuther sagt:

    Leider wurde das Querschnitts- und das !! wichtigste Zukunftsthema Klimaschutz bei der Auftaktveranstaltung im Grunde nicht angesprochen – auch bei der Anmoderation kam dieses Thema ganz am Ende und am Rande!
    Wir sollten uns im Klaren sein, dass alle anderen Themen sich an diesem Hauptthema orientieren müssen und bei diesen Klimaschutz und -anpassung immer mitgedacht werden.
    Auch das Thema Wasser wird in diesem Zusammenhang brisant. Wir müssen hier aktiv werden, um Wasser zu sparen. Die Reaktivierung des alten Trinkwasserhäuschens in Kinzenbach müsste – bei allem Renovierungsaufwand ins Kalkül für die künftige eigene Versorgung unserer Bevölkerung genommen werden.

  • Rita Kotschenreuther sagt:

    Zu oben genanntem Thema Klima:
    Bei genauerer Betrachtung der vorgestellten Karte von “Baulücken”, zu der gesagt wurde, es seien 25 ha (!) innerörtliche Freiflächen ist doch klar zu stellen, dass es sich in großen Teilen um landwirtschaftliche Flächen am Ortsrand – insbesondere von Kinzenbach – handelt. Innenbereich ist etwas anderes.
    Wenn wir Klimawandel und die Konsequenzen aus diesem Wissen ernst nehmen, dürfen keinerlei weitere Flächen, versiegelt werden, vor allem solche, die zur Versorgung der Bevölkerung – auch im Jahr 2040 – dienen müßten! Kurze Wege der Versorgung sind auch heute schon Wunsch der meisten Menschen.

  • Volker sagt:

    Naturschutz beginnt in der Kommune. Wir können Wasser und Energie sparen und regenerative Energien nutzen. Die Nutzung von Regenwasser zur Gartenbewässerung wird schon häufig praktiziert. Das Kann ausgebaut werden, Regenwasser kann auch als Brauchwasser in Gebäuden genutzt werden. Dazu bedarf es entsprechender Auffangsysteme und Installationen im Gebäude. Im bestehenden Häusern ist es schwierig bis unmöglich. Gleiches gilt auch für die Gewinnung regenerativer Energie oder möglicherweise auch Einsparen von Energie.

  • Volker sagt:

    In die nun zu erstellenden Bebauungsplänen für den Ortskern müssen für genehmigungswürdige Um-, Aus- und Neubauten Vorschriften zur Nutzung erneuerbarer Energien eingearbeitet werden.
    – Photovoltaik bei geeigneten Dächern
    – Ausbau des Fernwärmenetztes und Möglichst Anschluss an das bestehende Fernwärmenetz
    – Nutzung von Regenwasser als Bauchwasser
    – Senkung der Stellplatzziffer zur Förderung der Verdichtung

  • Achim sagt:

    1. Bekämpfung der Klimakatastrophe als oberste Priorität, Gemeindebeschluß: Heuchelheim Klimaneutral bis 2035 (siehe Gießen)
    -d.h. z.B. neue Projekte müssen immer unter dem Aspekt der Klimaneutralität gesehen werden,
    – zB. Solardächerkonzept
    2. Thema Verkehr:
    – Carsharing für Heuchelheim
    – deutlich bessere Busanbindung (nach Gi.und Wz.) am Abend, ab Samstag nachmittags und Sonntags
    – Radwegegesamtkonzept für Heuchelheim (z.B. auch Fahrradstraße Wilhelmstr.)
    – Stellplatzordnung überdenken (2 Stellplätze pro Wohneinheit = immenser Flächenverbrauch und u.U. Versiegelung)
    – Konzept für die Gießener Straße
    3. Rinn und Cloos- Gelände:
    – Autofreies Wohnquartier (siehe z.B. Freiburg Vauban) mit Carsharing Angebot im Quartier
    – Projekt Generationsübergreifendes Wohnen ermöglichen
    – Treffpunkt für alle Heuchelheimer/innen schaffen (Cafe, Bistro, Veranstaltungsraum)
    4. Wichtig: Beteiligung der Jugend am Masterplan !!!!!
    Danke für den Masterplan und die Beteiligungsmöglichkeit!!!

    • Admin sagt:

      Vielen Dank für die Hinweise! Sie werden in die Bürgerwerkstätten einfließen. Zur Jugendbeteiligung: Die Jugendlichen werden gezielt beteiligt, hierzu wird es eine weitere Veranstaltung geben. Herzliche Grüße, Stefanie Heng-Ruschek, Team Masterplan Heuchelheim

  • Ulrike sagt:

    1. Das Verschwinden der Vorgärten aufhalten (2 Stellplätze pro Wohneinheit führt zur Versiegelung der Vorgärten, Steingärten verbieten, Beratung für naturnahe Gärten)
    2. Verbesserte Busanbindung auch am Wochenende und zu den Nachbargemeinden (Biebertal, Dutenhofen)
    3. Alternativen zum eigenen PKW stärken und bewerben. (Radwegeausbau, Carsharing )
    4. Nachhaltigkeit unterstützen (z. B. Ausleihstation für Werkzeuge, Partybedarf, Gartengeräte…) nicht jeder muß alles im Keller haben
    5. Alle Maßnahmen sollten dazu führen, dass Heuchelheim Klimaneutral wird.

  • Demirel-Kocar sagt:

    Das Thema Jugendliche/Heranwachsende und die Beteiligung dieser kommt leider zu kurz. Es ist schade, wenn Kinder zu Wort kommen aber Jugendliche nicht. Die Jugendlichen wünschen sich Begegnungsorte in Heuchelheim und Kinzenbach. Das derzeitige Jugendzentrum wird von nur sehr wenigen Jugendlichen angenommen. Bitte dieses Thema aufgreifen und nicht nur über den Jugendpfleger dieses Thema behandeln. Ich bin bereit, an diesem Thema aktiv mitzuwirken. Selda Demirel-Kocar

  • Wolfgang Volk sagt:

    Da kann ich meinem Vorschreiber nur zustimmen.
    Im $4 der Hessischen Gemeindeordnung steht unter der Überschrift Beteiligung von Kindern und Jugendlichen:
    Die Gemeinde soll bei Planungen und Vorhaben, die die Interessen von Kindern und Jugendlichen berühren, diese in angemessener Weise beteiligen. Hierzu soll die Gemeinde über die in diesem Gesetz vorgesehene Beteiligung der Einwohner hinaus geeignete Verfahren entwickeln und durchführen.“
    In der Juristensprache bedeutet was Wort „soll“ bekanntlich so viel wie „muss“. Es ist also hier eine Pflichtaufgabe der Gemeinde formuliert. Das bedeutet hier, dass beim Masterplan auf jeden Fall nicht nur einer, sondern möglichst mehrere Wege gesucht und gefunden werden müssen, Kinder und Jugendliche einzubeziehen.

    • Admin sagt:

      Vielen Dank für den Hinweis zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen. Dies ist uns ein großes Anliegen, so dass wir neben der Beteiligung von Kindern auch die Jugendlichen gezielt ansprechen werden. Wenn Sie hierzu einen konkreten Vorschlag haben, schreiben Sie gerne eine E-Mail an kontakt@masterplan-heuchelheim.de. Bisher ist eine interaktive Veranstaltung mit einer Fotoaktion geplant. Herzliche Grüße, Stefanie Heng-Ruschek

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